Lebensraum
Der Luchs bewohnt Laub- und Nadelwälder. Er bevorzugt möglichst abwechslungsreiche Gebiete mit vielfältigem Nahrungsangebot.

Ein erwachsenes Tier benötigt 20 - 50 km² als Jagdrevier, bei schlechtem Futterangebot bis 300 km².

 

Lebensweise
Luchse leben leben ausserhalb der Paarungszeit als Einzelgänger.
Ihr Gehör ist sehr fein ausgebildet. Der Luchs klettert geschickt auf Bäume. Mit Kratzspuren an Baumstämmen und Harnmarken signalisiert er optisch und geruchlich seine Präsenz.
 
Geschichte

Um 1700 war der Luchs noch in der ganzen Schweiz heimisch. 1894 wurde der letzte Luchs im Wallis getötet. 1971 bis 1976 wurden in den Kantonen OW, NE und VD Luchse ausgesetzt.
Heute haben die Luchse einen beträchtlichen Teil des zentralen und westlichen Alpen- und Voralpengebietes besiedelt.

Ein wissenschaftlich betreutes Projekt versucht seit kurzem die Wiederansiedlung in der Ostschweiz. Ihre Homepage: «www.luno.ch»

Ernährung
Das Nahrungsangebot ist breit und richtet sich ganz nach dem verfügbaren Angebot. Luchse sind Pirschgänger, sie schleichen sich an die Beute heran. Flüchtende Beute wird nicht verfolgt.
Zur Nahrung gehören Rehe, Gämsen, Füchse, Hasen, Mäuse, Vögel und Eichhörnchen.
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