Lebensraum
Die Gämse ist ein echtes Gebirgstier.
Sie sucht gerne den Legföhrengürtel der Waldgrenze auf, liebt Gratlagen genauso
wie Bergwaldzonen.

 

Lebensweise
Gämsen sind standorttreu. Sowohl in der Dämmerung, als auch am Tag sind sie aktiv. Geissen, Kitzen und Jährlinge leben in Rudeln, Böcke sind eher Einzelgänger. Grosse Rudel können bis 100 Gemsen umfassen. Es sind lockere Sozialverbände.  
    Gams-Geiss mit Kitz     Gams-Bock
Geschichte
Ende des 19. Jahrhunderts war die Gämse relativ selten.
Heute leben ca. 60'000 - 65'000 Tiere in der Schweiz. Ursprünglich nur im Alpengebiet heimisch, wurde sie in neuerer Zeit am Feldberg, in den Vogesen und im Jura ausgesetzt.   
Ernährung
Zur Nahrung der Gämse gehören Gräser und Kräuter, Zwergsträuche, Stauden und Sträucher, wie Alpenrosen und Heckenrosen; sowie Büsche und Bäume.
Im Winter fressen die Gemsen nebst freigescharrter, trockener Vegetation auch Flechten.
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